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Inspektion der Steinbrüche von Tivoli
Pietre di Rapolano ist seit jeher bestrebt, Steine und Travertin auszuwählen. Unsere Farbauswahl ist das Ergebnis von Forschung und Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse des Marktes. Darüber hinaus sind wir stets bemüht, die am besten geeigneten Materialien für die Projekte unserer Kunden zu finden.

Naturstein ist von Natur aus vielfältig, und innerhalb desselben Blocks können verschiedene Farbschattierungen gefunden werden.
Für spezielle und besonders wichtige Projekte führen wir Inspektionen im Steinbruch durch, um die Gewinnung und Auswahl der Stücke zu überwachen.
Dieses Mal besuchten wir Tivoli, das berühmt ist für das, was die Römer auf Lateinisch „lapis Tiburtinus“ (Stein von Tibur, d. h. Tivoli) nannten, also den Travertin, der in diesen Gebieten seinen Ursprung hat.
Ein Stein, der aus Kalziumkarbonat entstanden ist, das sich in geschichteten, porösen und hellen Formationen abgelagert hat. Anfangs wurde dieses Material für Fundamente und für einige Teile als Ersatz für Tuffstein verwendet. Später, ab der augusteischen Zeit, wurde es als „edles“ Material betrachtet, das in wichtigen Werken wie dem Marcellustheater oder dem Stadttor auf dem Esquilin eingesetzt wurde.
Travertin wurde dann auch in der Barockzeit häufig verwendet, zum Beispiel in den Basiliken von S. Peter, S. Andrea della Valle, S. Maria Maggiore, S. Giovanni in Laterano.

In der Gegend ist eine Produktionskette entstanden, die die Blöcke in Platten für verschiedene Zwecke und Anwendungen umwandelt.
Alle Phasen der Steinbearbeitung werden durchgeführt, vom Sägen über das Drehen und Fräsen bis hin zum Polieren in speziellen Werkstätten.